21.05
Das Down River Race bestritten wir im zweiten Heat gegen die Mädels aus Russland, den Vereinigten Staaten, Costa Rica und Bosnien. Gestartet wurde vom Ufer aus von relativ fairen Positionen aus. Wir kamen zu Beginn sehr gut weg und konnten uns hinter den Russen und Amerikanerinnen einreihen. Ziel war nur klar: „Dran bleiben, im Heckwasser fahren und die nächste Kurve den Fight ansetzen!“ Doch wie Linda so gern sagt: „PUSTEKUCHEN“. Der zeitnahe Anriss fehlte und wir mussten von Rapid zu Rapid von unserem Plan absehen. Leider! Wir konnten das Tempo in den zahlreichen Flachwasser-Pools nicht halten. Trotzdem fuhren wir eine saubere Linie womit sich die Trainingseinheiten aus Lech, Wertach, Rhein, Saalach gelohnt haben.
Platz zehn für uns!
-Die Japanerinnen fuhren mit einer extrem langen Schlagvariation auf Platz ein!
-Die deutschen Herren mussten sich mit Platz vier zufrieden geben…(4 Sek. auf Ungarn!)
22.05
Endlich durften wir alle mal wieder „ausschlafen“. Nach einem ausgiebigen Frühstück im Hotel ging es zum Bummeln und Schlendern in die Stadt. Eine knappe Stunde hielten es die Raftinggirls auch aus doch dann zogen wir den kitschigen Läden lieber den Park vor um uns bei Yoga zu entspannen.
Vor dem Schlafengehen stand noch eine Slalomeinheit an und wir genossen die späte Abkühlung und kurvten mit ca. 25 Teams in 5 Kehrwässern herum.
Es war also wie immer Ruhe und Gelassenheit gefragt ;)
23.05
Der letzte Tag! Unser Tag?
Nach Packen, letzten Einkäufen und Videoanalysen ging es gegen Nachmittag an den Slalomkurs etwa zwanzig Minuten von den Hotels entfernt. Anreise dauerte nach bosnischer Art und Weise natürlich knapp 2 Stunden, da sie, aus welchem Grund auch immer. einen Oldtimer- Convoy zu unserer Unterhaltung die Straße hochlotsten.
Naja -be patient- war ja schon die letzte Woche das Motto!
Der Slalomkurs hing erstaunlicherweise ähnlich wie in unseren Trainingseinheiten. Wir gingen den Kurs Stück für Stück mit unseren Trainern Rainer&Falk ab und hatten ein gutes Gefühl, da unsere Trainingseinheiten schon sehr gut funktioniert hatten. Der erste Lauf bescherte uns Platz 5. Wir verloren zwar einige Sekunden an manchen Aufwärtstoren, blieben aber sonst fast fehlerfrei. Jetzt war das Treppchen und die erhoffte Medaille zum greifen nahe! Wir standen also mit samt den Glücksbringern am Start und konnten uns im oberen Streckenabschnitt brillant verkaufen. Doch dann Tor 9, ein Abwärts-Tor der machbaren Sorte und WIR? Ja WIR fahren vorbei? Eine Sekunde zu früh aus der zu surfenden Welle gefahren und BAM vorbei! 50 Strafsekunden!
Platz 6 dann schließlich in unserer eigentlichen Königsdisziplin…
Wir danken allen fürs Mitfiebern und Daumendrücken und werden euch in den nächsten Tagen mit aufregendem Bildmaterial und weiteren Berichten verwöhnen!
Ein riesen Busserl eure RAFTINGGIRLS