16.05.2009
16.05.2009
Heute ist Samstag und langsam steigt die Stimmung. Viele Teams sind mittlerweile angereist und die vielen Voluntaere und Organisatoren schlafen schon seit Tagen nicht mehr. Seit gestern sind wir nun endlich komplett. Franzi und Jakob (aus dem Herrenteam) haben ihr Schule gut hinter sich gebracht und nun können wir alle voll angreifen. Franzis Einstieg war erst einmal ein traditionelles Essen, dass uns unser Vermieter stundenlang auf dem Feuer koechelte. Bohneneintopf mit selbst geraeuchertem Schweinefleisch. Aber vor dem Essen gibt es erst einmal einen Slibovic. Und nach dem Essen stand eigentlich noch ein Nacht-Slalom-Training bei Flutlicht auf dem Plan. Vor allem der letzte Rest der Strecke war mal wieder Abenteuer pur, denn das Boot muss runter an die Raftingbasis. Nur reicht da das Flutlicht nicht mehr hin. Paddeln im Stockdunkeln schult die Sinne!
Noch eine kurze Episode aus der Woche:
Am Mittwoch wollten wir um 17:00 zusammen mit den Englaendern und den Venezuelanern aufbrechen um an den Tara zu fahren, um die Abfahrt zu trainieren. Um 18:00 Uhr ging es dann mal los. 5 Std. Waren geplant. Unsere Fahrer sprach kein Wort englisch, geschweige denn eine andere verständliche Sprache. Aber mit Händen und Füssen kommt man trotzdem zu einer Pinkelpause. Um 24:00 waren wir dann in Foca, wo der Fahrer sein Telefon zur Hand nahm und Leute anrief, die uns weiter lotsen konnten. „Ja ihr müsst jetzt über die Grenze zu Montenegro und dann immer gerade aus, bis zum Rafting Camp“. Na gut, hört sich einfach an. Zum Glück konnten wir Nachts die abenteuerlichen Strassen nicht sehen…. Mini Feldwege, und hier soll eine Grenze sein? Wir dachten wir werden jetzt ins Land geschmuggelt. Aber tatsächlich, da ist ein Grenzhäuschen. 30 min Aufenthalt an der Grenze und dann um 2:00 endlich mitten in der Pampa bei ein paar kleinen Häuschen.
2 Trainings auf diesem wundervollen Fluss Tara machen aber alle Strapazen wett. Das Wasser ist TÜRKIS, die Wellen sind toll und wir müssen feststellen, dass wir auf genau den richtigen Bächen trainiert haben. Alles wundervoll!!!!
Nur dann wartet auch noch eine Rückfahrt auf uns. Totmüde kommen wir am Do abend um 24.00 wieder zu Hause an. Alle happy, das hat sich gelohnt! Die Raftingers freuen sich auf “Tara-Reloaded”, damit auch endlich Franzi in den Genuss dieses atemberaubenden Flecken Erdes kommt ;)
Küsschen Küsschen und “Cau” von den Girls
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12.05.2009
Nachdem ich fast die Hälfte meiner Abiturprüfungen hinter mich gebracht habe und meine Mädels sich bereits in Bosnien befinden bin ich natürlich schon ziemlich heiß darauf am Freitag auch endlich in den Flieger zu steigen!
Doch zum Glück hält mich und euch das Team ja auf dem Laufenden.
Viel Spaß beim Lesen, wir werden euch über die Ereignisse rund um die WM 09 auf dem Laufenden halten ;)
12.05.2009
Dritter Tag in Bosnien: Sonntag verbrachten damit in Zagreb zu landen, nach Banja Luka zu fahren und dann ploetzlich in einem 3 Sterne Hotel zu stehen. Uiuiui wollen wir hier hin? Banja Luka erkunden macht Spass, nette Menschen, Kommunikation mit Haenden und Fuessen. Nicht nur die Speisekarte besteht aus Hyroglyphen… Orga von Essen und Unterkunft stehtr erst mal im Vordergrund… wo ist u8nser Fluss und wie kommen wir zum paddeln?
Montag: Die Touriifo moechet uns einen Raftingtrip verkaufen, waere aber ziemlich teuer : ) Dann laeuft alles wie am Schnuerchen. Unterkunft ist gebongt, in einem Haus direkt an der Strecke. Jupieh. Aber wie bekommen wir unser vieles Gepaeck in 2 kleine Peugeots? “Be patient. We organize something”. Die Menschen sind hier alle sehr hilfsbereit. Transfer an den Fluss. Wow, die ersten Schlangen gesichtet und auch die ersten Teambekanntschaften aufgefrischt. Ueberall wird noch gehaemmert und geschraubt, um fuer den 17. alles perfekt zu machen. Mega Flutlichtanlage steht schon! So, nun aber ab auf den Fluss. Schoene riesen Wellen am Sprint und auch die Slalomstrecke bietet viel Druck aufm Paddel. Unsere 6. Frau Philippine machte gleich mal Bekanntschaft mit den Fischen…
Sliboviz am Abend darf nicht fehlen.
Und nun gehts zur naechsten Einheit…
Bis bald, die Raftingers
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12.05.2009
Schaut man zurück auf den April, so könnte man denken wir wären von der Sonne verwöhnt worden. Aber das Aprilwetter gab es sehr wohl auch für uns (vielleicht ein wenig verteilt auf die Monate davor): die Monate Januar, Februar und März haben uns so ziemlich alles beschert: Schnee und Kälte, Sonnenstrahlen und Regen, Wind und Hagel, Nebel und Dunkelheit …
Und auch im Team jagt ein Ereignis das nächste.
Lilli besuchte uns noch vor Ostern auf ein „kleines Trainingslager“ in Augsburg. Da inzwischen fast jede aus unserem Team arbeitet mussten wir unsere Paddeleinheiten dementsprechend auf die Abendstunden legen. Leider ließ auch an diesen zwei Tagen der Wasserstand im Eiskanal zu wünschen übrig, so dass wir uns auf dem Lech und der Wertach vergnügen mussten.
An Ostern gab es für uns alle eine kleine Pause und jeder sammelte seine eigenen Eier – verteilt in ganz Europa!
Am 25./26.4. versammelte sich dann noch mal (fast) die ganze Mannschaft um einen Ausflug an die Saalach (Lofer) zu unternehmen. Leider hat sich zwischenzeitlich Franzis „heil gedachtes“ Bein entzündet und unsere Mitte-Links-Frau fiel für dieses Wochenende aus. In kürzester Zeit musste eine sechste Frau (oder Mann) gefunden werden. Ende gut – alles gut. Die Trainingseinheiten konnten tatsächlich stattfinden! Dank einem schönen Wasserstand und zu diesem Zeitpunkt angenehmen Temperaturen hatten wir alle richtig Spaß am Paddeln – auch wenn wir unsere Franzi bei jeder Einheit vermissten!
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